
Über die Pflanze
Bärlauch wächst in feuchten Laubwäldern Luxemburgs in großen Teppichen. Er riecht stark nach Knoblauch und ist von März bis Mai erntefähig. Vor der Blüte ist das Aroma am intensivsten.
GEFAHR: Verwechslung mit giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Immer das einzelne Blatt zwischen den Fingern zerreiben – muss stark nach Knoblauch riechen!
Allicin, Vitamin C, ätherische Öle (Schwefelverbindungen), Mangan
Feuchte Laubwälder, schattige Auwälder
Pesto, Butter, Suppe, Salat, Quark
ACHTUNG: Maiglöckchen (giftig!) und Herbstzeitlose (sehr giftig!) – Geruchstest machen.
Bärlauch wurde bereits in der Jungsteinzeit als Nahrungspflanze genutzt, wie archäobotanische Funde belegen. Der Name verweist auf die Überlieferung, dass Bären nach dem Winterschlaf die Pflanze zur Stärkung fraßen. In der Volksmedizin Mitteleuropas galt Bärlauch seit dem Mittelalter als blutreinigendes Frühjahrsmittel und wurde gegen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. In Luxemburg und den angrenzenden Regionen war er traditionell Bestandteil der Frühjahrsküche, geriet aber zeitweise in Vergessenheit, bevor er in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance erlebte.
Rezepte
Mit Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl.
Cremige Suppe mit Kartoffeln und Sahne.
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