
Über die Pflanze
Der Gefleckte Aronstab wächst in feuchten Laubwäldern, oft mitten zwischen Bärlauch. Seine pfeilförmigen, manchmal dunkel gefleckten Blätter erscheinen im Frühjahr und haben netzartige Blattnerven. Auffällig ist der tütenförmige Blütenstand mit einem Kolben; im Spätsommer leuchten dort rote Beeren.
GIFTIG! Alle Teile reizen Mund und Rachen stark, Schwellungen sind möglich. Die roten Beeren locken Kinder an. Bei Verdacht Giftnotruf 8002 5500.
Calciumoxalat-Kristalle, Saponine, scharf reizende Inhaltsstoffe
Feuchte Laubwälder, Auwälder, Hecken, nährstoffreiche Böden
Keine – nur zum Kennenlernen
Bärlauch (Knoblauchgeruch, parallele Blattnerven) und Wiesensauerampfer (säuerlicher Geschmack) – Aronstab hat netzartige Blattnerven und keinen Knoblauchgeruch.
Der Aronstab ist seit dem Altertum bekannt. Seine Blüte ist eine Kesselfalle: Sie lockt mit Aasgeruch kleine Mücken an und hält sie über Nacht fest, bis sie mit Pollen beladen wieder freikommen. Aus den stärkehaltigen Knollen wurde in England früher nach aufwendiger Verarbeitung Stärke gewonnen, unter anderem zum Steifen von Halskrausen.
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