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Maiglöckchen
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Giftig

Maiglöckchen

Convallaria majalis

Über die Pflanze

Das Maiglöckchen wächst in Laubwäldern Luxemburgs und blüht im Mai mit duftenden weißen Glöckchen. Die Blätter werden gefährlich oft mit Bärlauch verwechselt – mit teils tödlichen Folgen.

Wichtiger Hinweis

LEBENSGEFÄHRLICH! Verwechslung mit Bärlauch ist eine der häufigsten tödlichen Pflanzenvergiftungen. Bei Verdacht sofort Giftnotruf.

Inhaltsstoffe

Herzglykoside (Convallatoxin), Saponine – stark giftig

Standort

Laubwälder, schattige Standorte

Verwendung

Nur als Zierpflanze

Verwechslungen

ACHTUNG: Bärlauch – Maiglöckchen-Blätter haben KEINEN Knoblauchgeruch!

Historischer Hintergrund

Das Maiglöckchen wurde trotz seiner Giftigkeit seit dem Mittelalter in der Volksmedizin bei Herzbeschwerden eingesetzt, wobei die Anwendung aufgrund der schmalen therapeutischen Breite stets gefährlich war. In der christlichen Symbolik galt die Pflanze als Marienblume und wurde mit Reinheit und Bescheidenheit assoziiert. In Luxemburg und dem deutschsprachigen Raum ranken sich zahlreiche Legenden um die Pflanze, etwa dass die duftenden Blüten aus den Tränen der Mutter Gottes entstanden seien. Der 1. Mai als traditioneller Tag der Maiglöckchen-Übergabe hat seine Wurzeln in französischen Frühlingsbräuchen und wurde auch in der Großregion gepflegt.

Galerie
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Giftige Pflanze – kein Rezept möglich.