
Über die Pflanze
Der Rotklee wächst auf Wiesen und ist eine wichtige Bienenweide. Die rosa Blüten sind essbar und enthalten Isoflavone. Junge Blätter eignen sich für Salate.
In Schwangerschaft wegen Phytoöstrogenen meiden.
Isoflavone (Phytoöstrogene), ätherische Öle, Cumarine, Flavonoide
Wiesen, Weiden, Wegränder
Tee, Salat-Dekoration, Backwaren
Hasenklee, Wiesenklee weiß (alle essbar)
Rotklee wurde in Mitteleuropa seit Jahrhunderten als wichtige Futterpflanze kultiviert und war bereits im Mittelalter in Klostergärten anzutreffen. In der Volksmedizin galt er als blutreinigendes Mittel und wurde traditionell bei Hautleiden, Husten und Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Die charakteristische Dreiteilung der Blätter verband man im christlichen Kontext mit der Dreifaltigkeit, weshalb Klee symbolische Bedeutung erlangte. In ländlichen Regionen Luxemburgs und der Großregion nutzte man Rotkleeblüten zur Bereitung von Hustentees und als Zutat für Frühlingssuppen.
Rezepte
Getrocknete Blüten mit kochendem Wasser – mild süßlich.
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