
Über die Pflanze
Großer Laubbaum mit unpaarig gefiederten, aromatisch riechenden Blättern. Die Nüsse stecken in einer grünen Fruchthülle, die im Herbst aufplatzt und schwarz wird. Häufig in Dörfern und an Feldrändern.
Grüne Schalen färben die Haut stark braun – Handschuhe tragen. Verschimmelte Nüsse aussortieren. Nussallergie beachten.
Ungesättigte Fettsäuren (Omega-3), Eiweiß, Vitamin E, Gerbstoffe (Blätter, grüne Schalen), Juglon
Dörfer, Gärten, Feldränder, Weinbaugebiete, nährstoffreiche Böden
Nüsse frisch oder getrocknet; grüne Nüsse im Juni für Likör; Blätter traditionell für Tee und Bäder
Schwarznuss (Nuss stark gefurcht, schwer zu knacken – ebenfalls essbar)
Die Walnuss stammt ursprünglich aus Vorderasien und kam mit den Römern nach Mitteleuropa – Walnuss bedeutet welsche, also aus dem romanischen Süden stammende Nuss. Ihre Form, die an ein Gehirn erinnert, galt in der mittelalterlichen Signaturenlehre als Hinweis auf eine Heilwirkung für den Kopf.
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