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Waldmeister
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Essbar

Waldmeister

Galium odoratum

Über die Pflanze

Niedrige Pflanze in Buchenwäldern mit quirlig angeordneten Blättern (meist sechs bis neun pro Quirl) und kleinen weißen Sternblüten im Frühjahr. Erst angewelkt entfaltet sie ihren typischen Duft.

Wichtiger Hinweis

Enthält Cumarin: in größeren Mengen Kopfschmerzen und Leberbelastung möglich. Nur sparsam verwenden (etwa 3 g frisches Kraut pro Liter).

Inhaltsstoffe

Cumarin, Bitterstoffe, Gerbstoffe

Standort

Schattige Buchen- und Laubmischwälder, humusreiche Böden

Verwendung

Sirup, Bowle, Desserts – vor der Blüte ernten und anwelken lassen

Verwechslungen

Labkraut-Arten (ohne Duft beim Welken)

Historischer Hintergrund

Waldmeister ist das klassische Kraut der Maibowle. Sein Duft entsteht erst beim Welken, wenn Cumarin freigesetzt wird – derselbe Stoff, der frisches Heu duften lässt. Getrockneter Waldmeister wurde früher in Wäscheschränke gelegt, um Motten fernzuhalten.

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