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Vogelmiere
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Essbar

Vogelmiere

Stellaria media

Über die Pflanze

Die Vogelmiere ist ein zartes Wildkraut mit kleinen weißen Sternblüten. Sie wächst auf Beeten, Äckern und in Gärten. Charakteristisch ist die einreihige Haarlinie am Stängel.

Wichtiger Hinweis

Acker-Gauchheil (giftig) hat orange Blüten – Vogelmiere weiß.

Inhaltsstoffe

Vitamin C, Eisen, Kalium, Saponine, Flavonoide

Standort

Gärten, Äcker, Beete, nährstoffreiche Böden

Verwendung

Salat, Pesto, Smoothie, Brotbelag

Verwechslungen

Acker-Gauchheil (giftig!) – orange Blüten zur Unterscheidung

Historischer Hintergrund

Die Vogelmiere wird seit der Antike als Nahrungs- und Heilpflanze genutzt und war besonders in Notzeiten ein wichtiges Wildgemüse in Mitteleuropa. In der Volksmedizin wurde sie traditionell bei Hautleiden, Rheuma und zur Wundheilung eingesetzt, häufig als Breiumschlag oder Frischpflanzensaft. Der volkstümliche Name verweist auf ihre Beliebtheit als Futter für Vögel und Kleintiere. In Luxemburg und den angrenzenden Regionen galt sie als "Armeleute-Essen" und Frühjahrstonikum zur Blutreinigung nach dem Winter.

Galerie
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Rezepte

Vogelmiere-Pesto

Mild und kinderfreundlich.

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