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Tollkirsche
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Giftig

Tollkirsche

Atropa belladonna

Über die Pflanze

Bis 1,5 m hohe Staude auf Waldlichtungen und an Waldwegen. Die glockenförmigen Blüten sind braunviolett, die kirschgroßen Beeren glänzend schwarz und sitzen einzeln in einem sternförmigen Kelch. Sie schmecken leicht süß – gerade das macht sie gefährlich.

Wichtiger Hinweis

LEBENSGEFÄHRLICH! Wenige Beeren können für Kinder tödlich sein. Anzeichen: weite Pupillen, Herzrasen, Verwirrtheit. Sofort 112 oder Giftnotruf 8002 5500.

Inhaltsstoffe

Tropanalkaloide (Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin)

Standort

Waldlichtungen, Kahlschläge, Waldwege, kalkhaltige Böden

Verwendung

Nur pharmazeutisch (Atropin)

Verwechslungen

Heidelbeere, Schwarze Johannisbeere, Kirsche – Tollkirschen wachsen einzeln an einer krautigen Staude, mit sternförmigem Kelch.

Historischer Hintergrund

Der Artname belladonna (schöne Frau) geht auf den Brauch der Renaissance zurück, die Pupillen mit dem Saft zu erweitern, was als schön galt. Atropin aus der Tollkirsche wird bis heute in der Augenheilkunde und Notfallmedizin eingesetzt.

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Giftige Pflanze – kein Rezept möglich.