
Über die Pflanze
Großer Laubbaum mit gebuchteten, sehr kurz gestielten Blättern. Die Eicheln hängen an langen Stielen – daher der Name. Eichen können mehrere hundert Jahre alt werden.
Eicheln roh nicht essen – die Gerbstoffe reizen Magen und Nieren. Erst mehrfach wässern, bis das Wasser klar bleibt.
Gerbstoffe (Tannine), Stärke (Eicheln), Bitterstoffe
Laubmischwälder, Auwälder, Waldränder, Weiden
Rinde traditionell äußerlich für Umschläge und Bäder; Eicheln nur nach Wässern und Rösten als Mehl oder Kaffee-Ersatz
Trauben-Eiche (Blätter länger gestielt, Eicheln fast ungestielt), Rot-Eiche (spitz gelappte Blätter, aus Nordamerika)
Die Eiche galt bei Kelten und Germanen als heiliger Baum und ist bis heute ein Symbol für Stärke und Beständigkeit. Im Mittelalter trieben die Bauern ihre Schweine zur Eichelmast in die Wälder. Das harte, dauerhafte Eichenholz wurde für Fachwerkhäuser, Schiffe und Weinfässer genutzt.
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