
Über die Pflanze
Der Spitzwegerich ist eines der wichtigsten Heilkräuter und wächst auf Wiesen und Wegrändern. Frische Blätter zerquetscht lindern Insektenstiche sofort. Auch als Hustenmittel bewährt.
Sehr verträglich – keine bekannten Nebenwirkungen.
Iridoidglykoside (Aucubin), Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure
Wiesen, Wegränder, magere Böden
Hustensaft, Tee, Umschläge bei Insektenstichen, Salat
Breitwegerich (ebenfalls heilkräftig), Mittlerer Wegerich
Spitzwegerich zählt zu den ältesten Heilpflanzen Mitteleuropas und wurde bereits in der Antike von Dioskurides und Plinius beschrieben. Im Mittelalter galt er als eine der neun heiligen Kräuter der Angelsachsen und wurde in Kräuterbüchern von Hildegard von Bingen und Paracelsus bei Wunden und Atemwegserkrankungen empfohlen. In der Volksmedizin Luxemburgs und der Großregion setzte man die frischen Blätter traditionell bei Insektenstichen, Blasen und kleinen Verletzungen ein, während Tees bei Husten und Bronchitis Verwendung fanden. Der deutsche Name "Wegerich" verweist auf das häufige Vorkommen an Wegrändern, wo die robuste Pflanze seit jeher für Reisende als "Erste-Hilfe-Kraut" verfügbar war.
Rezepte
Mit Honig schichtweise eingelegt – wochenlang ziehen lassen.
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