
Über die Pflanze
Schafgarbe wächst auf Wiesen und Wegrändern, erkennbar an den fein gefiederten Blättern und weißen Blütendolden. Traditionell bei Frauenbeschwerden, Verdauungsproblemen und Wunden eingesetzt.
Bei empfindlichen Personen Hautreizungen möglich (Korbblütler-Allergie).
Ätherische Öle (Azulen), Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe
Wiesen, Wegränder, trockene Standorte
Tee, Tinktur, Kräuterbutter, Kräutersalz
Wiesen-Bärenklau (Verwechslungsgefahr im Jungstadium), Hundskamille
Die Schafgarbe zählt zu den ältesten Heilpflanzen Europas und wurde bereits in der Antike von Achilles zur Wundheilung eingesetzt, worauf der Gattungsname hinweist. In der mitteleuropäischen Volksmedizin war sie als "Bauchwehkraut" und "Blutstillkraut" fest verankert und wurde bei Verdauungsbeschwerden, Frauenleiden und zur Wundversorgung verwendet. In Luxemburg und den angrenzenden Regionen nutzte man Schafgarbentee traditionell bei Magenbeschwerden und als blutreinigendes Frühjahrsmittel. Der Pflanze wurden zudem schützende Kräfte zugeschrieben, weshalb sie häufig in Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt gebunden wurde.
Rezepte
Mild bitter, gut für die Verdauung.
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