Über die Pflanze
Einer der häufigsten Laubbäume Luxemburgs mit glatter, silbergrauer Rinde und ovalen, am Rand gewellten Blättern. Im Herbst fallen die dreikantigen Bucheckern aus stacheligen Fruchtbechern. Der Name kommt vom leicht rötlichen Holz.
Bucheckern roh nur in kleinen Mengen – größere Mengen verursachen Übelkeit. Vor dem Essen rösten und schälen.
Bucheckern: Öl, Eiweiß, Fagin (roh leicht giftig), Oxalsäure
Laub- und Mischwälder, kalk- und lehmreiche Böden
Junge, zarte Blätter im Frühling als Salat; Bucheckern geröstet als Snack oder für Öl
Hainbuche (Blätter doppelt gesägt, gefurchter Stamm, Nüsschen mit dreilappigem Flügel)
Die Rotbuche prägt die natürlichen Wälder Mitteleuropas. Alte Buchenwälder Europas sind als UNESCO-Weltnaturerbe geschützt. Das Wort Buchstabe wird oft auf Stäbe aus Buchenholz zurückgeführt, in die Schriftzeichen geritzt wurden. In Notzeiten presste man aus Bucheckern Speiseöl.
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