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Rosskastanie
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Giftig

Rosskastanie

Aesculus hippocastanum

Über die Pflanze

Großer Parkbaum mit handförmig gefingerten Blättern aus fünf bis sieben Blättchen und weißen Blütenkerzen im Mai. Die glänzend braunen Samen stecken in einer grünen Hülle mit wenigen weichen Stacheln.

Wichtiger Hinweis

Samen nicht essen – sie verursachen Magen-Darm-Beschwerden. Für Hunde besonders gefährlich.

Inhaltsstoffe

Saponine (Aescin), Glykoside (Aesculin)

Standort

Parks, Alleen, Schulhöfe – ursprünglich aus Südosteuropa

Verwendung

Nicht essbar. Inhaltsstoffe werden in Arzneimitteln für die Venen genutzt; beliebtes Bastelmaterial.

Verwechslungen

Edelkastanie – Hülle dicht mit feinen Stacheln besetzt, Früchte mit Spitze, Blätter ungeteilt.

Historischer Hintergrund

Die Rosskastanie stammt vom Balkan und kam im 16. Jahrhundert über Konstantinopel nach Mitteleuropa. Der Name soll daher kommen, dass die Samen im Osmanischen Reich als Mittel für hustende Pferde verwendet wurden. Als Schattenbaum über Bierkellern prägte sie die Biergärten.

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Giftige Pflanze – kein Rezept möglich.