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Riesen-Bärenklau
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Giftig

Riesen-Bärenklau

Heracleum mantegazzianum

Über die Pflanze

Bis 3–4 m hoher Doldenblütler aus dem Kaukasus mit riesigen, tief eingeschnittenen Blättern und tellergroßen weißen Dolden. Der dicke Stängel ist purpurrot gefleckt. Er breitet sich an Bächen und Wegrändern aus und verdrängt heimische Pflanzen.

Wichtiger Hinweis

NICHT BERÜHREN! Pflanzensaft und Sonnenlicht verursachen schwere, blasige Verbrennungen, die lange sichtbar bleiben können. Betroffene Haut sofort waschen, vor Sonne schützen und ärztlich abklären. Nicht selbst bekämpfen.

Inhaltsstoffe

Furanocumarine (phototoxisch)

Standort

Bach- und Flussufer, Wegränder, Brachen, Waldränder

Verwendung

Keine – Bestände den zuständigen Stellen melden

Verwechslungen

Wiesenbärenklau (viel kleiner, max. 1,5 m, ohne purpurne Flecken), Engelwurz

Historischer Hintergrund

Der Riesen-Bärenklau wurde im 19. Jahrhundert als imposante Zierpflanze aus dem Kaukasus nach Europa gebracht und in Parks gepflanzt. Von dort verwilderte er entlang von Gewässern. Heute steht er auf der EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten.

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Giftige Pflanze – kein Rezept möglich.