Über die Pflanze
Der Löwenzahn ist eine der bekanntesten Wildpflanzen und wächst auf Wiesen, in Gärten und an Wegrändern. Junge Blätter eignen sich als Salat, die gelben Blüten ergeben Sirup oder Honig, die Wurzeln können als Kaffeeersatz geröstet werden.
Milchsaft kann auf der Haut Flecken hinterlassen. Bei Gallensteinen Vorsicht.
Inulin, Bitterstoffe (Taraxacin), Vitamin A, C, K, Kalium, Eisen
Wiesen, Wegränder, Gärten, fast überall
Salat, Sirup, Tee, Wurzelkaffee, Pesto
Wiesen-Pippau, Ferkelkraut (beide ebenfalls essbar)
Löwenzahn wurde bereits im Mittelalter in Klostergärten kultiviert und von Äbtissin Hildegard von Bingen als Heilpflanze erwähnt. In der Volksmedizin Mitteleuropas galt er traditionell als blutreinigendes Frühjahrsmittel und wurde bei Leber- und Gallenbeschwerden eingesetzt. In Luxemburg und den angrenzenden Regionen war die Nutzung als Salat im Frühjahr weit verbreitet, wobei junge Blätter nach dem Winter als erste Vitaminquelle geschätzt wurden. Der deutsche Name bezieht sich auf die gezähnten Blätter, während französische Bezeichnungen wie „Pissenlit
Rezepte
Goldgelber Sirup aus den Blütenköpfen mit Zitrone und Zucker.
Junge Blätter mit Speck und warmem Dressing.
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