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Kanadische Goldrute
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Heilkraut

Kanadische Goldrute

Solidago canadensis

Über die Pflanze

Bis 2 m hohe Staude aus Nordamerika mit zahlreichen kleinen gelben Blütenköpfchen in bogig überhängenden Rispen. Die Stängel sind oben behaart. Bildet dichte Bestände auf Brachen und Bahndämmen.

Wichtiger Hinweis

Bei Korbblütler-Allergie meiden. Nicht im Garten aussäen oder Samen verschleppen.

Inhaltsstoffe

Saponine, Flavonoide, ätherische Öle, Gerbstoffe

Standort

Brachen, Bahndämme, Wegränder, Uferböschungen

Verwendung

Traditionell als Tee; heilkundlich wird vor allem die heimische Echte Goldrute verwendet

Verwechslungen

Echte Goldrute (heimisch, kleiner, lockere Blütenstände), Späte Goldrute (kahler Stängel), Jakobs-Greiskraut (giftig!)

Historischer Hintergrund

Die Kanadische Goldrute wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa eingeführt und ist heute vielerorts verwildert. Mit ihren dichten Beständen verdrängt sie heimische Pflanzen, ist im Spätsommer aber auch eine Nahrungsquelle für Insekten.

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