
Über die Pflanze
Bis 80 cm hohe Staude mit goldgelben, fünfzähligen Blüten. Gegen das Licht gehalten zeigen die Blätter viele helle Punkte, die wie Löcher aussehen. Zerreibt man die Blüten, färben sich die Finger rot.
Macht die Haut lichtempfindlicher. Wechselwirkungen mit vielen Medikamenten möglich, unter anderem mit der Pille. Vor innerlicher Anwendung ärztlich abklären.
Hypericin, Hyperforin, Flavonoide, Gerbstoffe, ätherische Öle
Wegränder, Magerwiesen, Waldlichtungen, Böschungen
Traditionell als Rotöl (äußerlich) und Tee
Jakobs-Greiskraut (giftig!) und andere Johanniskraut-Arten – Echtes Johanniskraut hat fünf Blütenblätter, durchscheinend punktierte Blätter und einen zweikantigen Stängel.
Der Name verweist auf die Blütezeit um den Johannistag am 24. Juni. Im Volksglauben galt Johanniskraut als Schutzpflanze und wurde zur Sommersonnenwende in Kränze gebunden. Das rote Öl aus den Blüten brachte man mit dem Blut Johannes des Täufers in Verbindung.
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