
Über die Pflanze
Giersch ist als hartnäckiges Unkraut bekannt, dabei ist er ein hervorragendes Wildgemüse. Junge Blätter mit dreieckigem Stiel sind besonders aromatisch. Wächst in schattigen Gärten und Waldrändern.
Erkennungsmerkmal: dreikantiger Stiel und dreigeteiltes Blatt. Mit Holundertrieben verwechselbar.
Vitamin C (viermal mehr als Zitronen), Eisen, Kalium, Mangan, ätherische Öle
Schattige Gärten, Waldränder, feuchte Böden
Salat, Spinat, Pesto, Smoothie, Brot
Hundspetersilie (giftig) und junge Holunder-Blätter – dreikantiger Stiel ist das Erkennungsmerkmal.
Giersch wurde bereits im Mittelalter als Heilpflanze gegen Gicht und Rheuma eingesetzt, worauf der botanische Name 'podagraria' (von Podagra = Gicht) hinweist. In Klostergärten kultiviert, galt er als wichtiges Gemüse und Heilkraut, besonders für die Frühjahrskur nach der Winterzeit. Die Volksmedizin nutzte ihn äußerlich als Umschläge und innerlich als harntreibendes Mittel zur Entschlackung. In Luxemburg und der Großregion war Giersch traditionell Teil der 'Gréng Donneschdegszopp', einer Kräutersuppe am Gründonnerstag mit neun Wildkräutern.
Rezepte
Wie Spinat mit Knoblauch und Sahne.
Frisch aufgegossen mit Zitrone und Honig.
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