
Über die Pflanze
Das Gänseblümchen ist auf fast jeder Wiese zu finden und blüht oft das ganze Jahr hindurch. Die kleinen Blüten sind eine essbare Salat-Deko, die Blätter haben einen leicht nussigen Geschmack.
Bei Korbblütler-Allergie Vorsicht.
Saponine, Bitterstoffe, ätherische Öle, Vitamin C
Wiesen, Rasen, Wegränder – fast überall
Salat-Deko, Tee, Brotaufstrich, Knospen wie Kapern
Margerite (ebenfalls essbar, größer)
Das Gänseblümchen zählt seit der Antike zu den wichtigsten Heilpflanzen Europas und wurde von Paracelsus als "Arnika der Kinder" bezeichnet. In der Volksmedizin Mitteleuropas fand es Anwendung bei Hautleiden, Husten und zur Blutreinigung, wobei Teeaufgüsse und Salben weit verbreitet waren. Im germanischen und keltischen Raum galt die Pflanze als Symbol der Sonnengöttin Freya und wurde mit Frühling, Fruchtbarkeit und Unschuld assoziiert. In Luxemburg und den angrenzenden Regionen nutzte man traditionell die jungen Blätter als Wildgemüse in Frühjahrssalaten und die Blüten zur Dekoration von Speisen.
Rezepte
In Essig eingelegt – feine Würzkapern.
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