Über die Pflanze
Kleiner Baum mit gefiederten Blättern aus 9–19 gesägten Blättchen. Im Mai erscheinen weiße Blütendolden, ab August hängen orangerote Beeren in großen Büscheln. Wichtige Nahrung für viele Vogelarten.
Roh nicht in größeren Mengen essen – die Parasorbinsäure reizt den Magen. Durch Kochen wird sie abgebaut.
Vitamin C, Parasorbinsäure (roh), Sorbit, Gerbstoffe, Pektin
Waldränder, Lichtungen, Hecken, saure Böden; auch in Städten gepflanzt
Gekocht als Marmelade, Gelee, Chutney oder Likör
Mehlbeere (ungeteilte Blätter), Speierling (größere, birnenförmige Früchte)
Der Name aucuparia kommt von avis capere (Vögel fangen): Die Beeren dienten früher als Köder beim Vogelfang. Eberesche bedeutet so viel wie falsche Esche, wegen der ähnlichen Blätter. Der verbreitete Glaube, Vogelbeeren seien giftig, stimmt nicht – roh sind sie nur schwer bekömmlich.
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