Foto: Duke of W4 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsÜber die Pflanze
In Luxemburg ist der Berg-Ahorn häufig in Mischwäldern, an Bachläufen und in höheren Lagen anzutreffen. Seine graue, plattenartig abblätternde Rinde und die gegenständig angeordneten Blätter mit stumpfen Lappen machen ihn gut erkennbar. Die gelbgrünen Blüten erscheinen im Mai in hängenden Trauben. Die Früchte (Propeller-Samen) sind im Herbst ein beliebtes Spielzeug für Kinder und dienen als wichtige Winternahrung für Vögel. Der Baum ist anpassungsfähig und wächst sowohl auf kalkhaltigen als auch sauren Böden.
Zucker, Mineralstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle
Mischwälder, Schluchtwälder, Bachufer, Bergregionen bis 1500m, bevorzugt frische, nährstoffreiche Böden
Junge Blätter im Frühjahr als Salatzutat essbar. Aus dem Saft kann wie beim Zucker-Ahorn Sirup gewonnen werden. Das Holz ist wertvoll für Möbelbau und Musikinstrumente. Blätter als Tierfutter geeignet. Junge Triebe und Blütenknospen können gekocht werden.
Spitz-Ahorn (Acer platanoides) hat spitzlappige Blätter und milchigen Blattstiel-Saft, ist aber ebenfalls ungiftig. Feld-Ahorn (Acer campestre) ist deutlich kleiner mit kleineren Blättern.
Der Berg-Ahorn hat in der europäischen Kulturgeschichte eine lange Tradition als Nutzbaum. In der Volksmedizin wurden Blätter und Rinde bei Hautleiden eingesetzt. In einigen Regionen Mitteleuropas wurde früher im Frühjahr der Saft angezapft und zu Sirup eingekocht, ähnlich dem nordamerikanischen Zucker-Ahorn. Die geflügelten Samen dienten Kindern seit Generationen als natürliches Spielzeug.
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