
Über die Pflanze
Bis 1 m hohe, rau behaarte Staude mit großen, lanzettlichen Blättern, die am Stängel herablaufen. Die glockigen Blüten sind violett, rosa oder cremeweiß. Wächst an feuchten Stellen.
Wegen Pyrrolizidinalkaloiden nicht innerlich verwenden. Nicht auf offene Wunden auftragen. Vor dem Sammeln sicher vom Fingerhut unterscheiden!
Allantoin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Pyrrolizidinalkaloide
Feuchtwiesen, Gräben, Bach- und Flussufer
Traditionell äußerlich als Umschlag oder Salbe bei Prellungen und Verstauchungen
Roter Fingerhut (tödlich giftig!) im Rosettenstadium – Beinwell-Blätter sind rau behaart und laufen am Stängel herab.
Der Name Beinwell setzt sich aus Bein im alten Sinne von Knochen und wallen (zusammenwachsen) zusammen – die Pflanze wurde traditionell bei Knochenbrüchen aufgelegt. Auch der englische Name comfrey geht auf ein lateinisches Wort für zusammenwachsen zurück.
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