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Acker-Gauchheil
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Giftig

Acker-Gauchheil

Lysimachia arvensis

Über die Pflanze

Niederliegende, einjährige Pflanze auf Äckern und in Gärten. Die kleinen Blüten sind meist orangerot, selten blau, und schließen sich bei trübem Wetter. Der Stängel ist vierkantig und kahl, die Blattunterseiten sind schwarz punktiert.

Wichtiger Hinweis

GIFTIG! Beim Sammeln von Vogelmiere genau hinsehen, besonders wenn die Pflanzen nicht blühen.

Inhaltsstoffe

Saponine, Cucurbitacine

Standort

Äcker, Gärten, Weinberge, Wegränder

Verwendung

Keine

Verwechslungen

Vogelmiere – hat weiße Sternblüten und einen runden Stängel mit einer Haarlinie; Gauchheil hat einen vierkantigen, kahlen Stängel.

Historischer Hintergrund

Der Acker-Gauchheil wird auch Wetterblume genannt, weil sich die Blüten bei bedecktem Himmel schließen. Gauch ist ein altes Wort für Narr: Früher galt die Pflanze als Mittel gegen Geisteskrankheiten. Botanisch wird sie heute meist unter dem Namen Lysimachia arvensis geführt (früher Anagallis arvensis).

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Giftige Pflanze – kein Rezept möglich.